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Marcel Rohrer
Marcel Rohrer

Wann ist ein Brot ein Vollkornbrot?

Vollkornbrot ist Brot aus geschrotetem oder gemahlenem Voll­korn­ge­treide (in der Regel Roggen oder Weizen). Weitere Zutaten sind Wasser, Hefe und/oder Sauerteig, Salz und möglicherweise Gewürze.

Muss nicht dunkel sein. Vollkornbrot erkennt man jedoch nicht zwangsläufig auf den ersten Blick, denn „Vollkorn“ bedeutet nicht in jedem Fall, dass man in dem Backprodukt ganze Getreidekörner findet. Es braucht auch nicht dunkel zu sein. Dunkel ist nur Roggenvollkornbrot. Weizenvollkornbrot dagegen ist eher hell. Getreidekörner können zu Mehl oder Schrot verarbeitet werden. Vollkornmehle sind dann genauso fein gemahlen wie übliche Haushaltsmehle, mit dem Unterschied, dass das Mehl alle Bestandteile des Korns (Schale, Mehlkörper, Keimling) enthält. Aber eines ist klar: Vollkornbrote müssen aus mindestens 90% Roggen- oder Weizenvollkornmehl  bestehen.“

Ballaststoffreich. Ballaststoffreiche Nahrung verlängert das Sättigungsgefühl, beugt – wenn man ge­nügend Flüssigkeit zu sich nimmt – Verstopfungen vor, wirkt sich positiv auf Blutdruck und Cholesterin aus und schützt damit vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Für Vollkornmehl werden alle gesunden Bestandteile des Korns verarbeitet. Zudem stecken in Roggenvollkornbrot aus Natursauerteig wertvolle B-Vitamine und viele wichtige Mineralstoffe.

„Vier Scheiben Vollkornbrot enthalten so viele Ballaststoffe wie 20 Scheiben normales Toastbrot.“ – Marcel Rohrer 2. Lehrjahr, Bäckerei Begle.

Wann ist ein Brot ein Vollkornbrot?

Ein Brot ist ein Vollkornbort wenn: "mindestens 90% der verwendeten Mehle aus Vollkornschrot/-mehl bestehen."

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