Handwerk hat Zukunft!

 

Überwältigender Erfolg der ersten i-Ausbildungsmesse in DornbirnEine mehr als erfreuliche Bilanz können die Vorarlberger Handwerksbäcker anlässlich der ersten i Ausbildungsmesse ziehen. Bei der Berufsinformationsmesse in den Hallen der Dornbirner Messe war die Backstube einer der Anziehungspunkte der Infotage. Hier hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, selber Zöpfe zu wickeln und Brezel zu formen um so hautnah das Bäckerhandwerk zu erleben.

Besonderer Stellenwert für Brot vom Handwerksbäcker
Wolfgang Fitz, Fachgruppenobmann der Vorarlberger Handwerksbäcker: „Auch wenn nicht jeder der sich in unserer Backstube als Bäcker versucht hat diesen Beruf tatsächlich in Betracht zieht, bleibt dennoch eine stattliche Anzahl an Jugendlichen die sich für unsere Berufsausbildung konkret interessieren. Brot vom Handwerksbäcker scheint für junge Menschen wieder einen besonderen Stellenwert zu haben. Das Interesse an unserem Handwerk und die Fragen der Schülerinnen und Schüler zu unserem Beruf lassen diesen Schluss jedenfalls zu. “

Alle Hände voll zu tun
Der Ansturm an den Messetagen bestätigt den Fachgruppenobmann. Wolfgang Fitz: „Wir haben an den 3 Tagen 190 kg Wurzelbrotteig und 1.800 Mini-Weizenteiglinge zu ca. 6.500 Gebäckstücken verarbeitet und an die Schülerinnen und Schüler verteilt. Am Donnerstag und Freitag waren über 6.000 Kinder in den Messehallen unterwegs, um sich über Lehrberufe und ihre Zukunft zu informieren.“

Unsere Mitarbeiter in der Backstube hatten jedenfalls alle Hände voll zu tun, um alle Fragen über Rohstoffe, Produktionsarten und ganz generell zum Bäckerberuf zu beantworten.“

Bäckerlehrlinge aktiv gewinnen
Einen weiteren Aspekt verbucht Wolfgang Fitz als positiv. Auch am Samstag waren noch mal geschätzte 3.000  Eltern mit ihren Kindern hier, um sich über Lehrausbildungen zu informieren. Auch hier waren die Informationen über den Bäckerberuf und die Backstube äußerst gefragt. Jetzt, so der Fachgruppenobmann abschließend, liege es an den Mitgliedsbetrieben, aktiv auf interessierte Jugendliche zuzugehen und sie für die Bäckerlehre zu gewinnen.

 

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